Stromerzeugung
Betrachtet man die Geschichte der Stromerzeugung in Deutschland, sieht man, daß die Methoden zur Erzeugung von elektrischem Strom einem stetigen Wandel unterliegen.
So wurde in den ersten Jahren seit dem zweiten Weltkrieg der elektrische Strom in Deutschland hauptsächlich über die Verbrennung fossiler Energieträger erzeugt. In späteren Jahren erlangte die Stromerzeugung über Kernkraftwerke eine immer größere Bedeutung.
Bedingt durch Umweltproblematiken und immer knapper werdenden Ressourcen an fossiler Energieträger, wurde etwa seit Ende der 70er Jahre immer mehr über alternative Möglichkeiten zur Stromerzeugung nachgedacht und die Erzeugung von elektrischem Strom aus regenerativen Energiequellen gewann langsam an Bedeutung.
Mittlerweile ist der Anteil des Stromes, der aus regenerativen Energien erzeugt wird, durchaus relevant.
So hat sich der Anteil des sogenannten "Ökostromes" seit dem Jahre 1990 laut einer Darstellung auf den Internetseiten der "EnergieAgentur NRW" wie folgt entwickelt:
1990 wurden aus regenerativen Energiequellen etwas weniger als 20.000 Gigawattstunden Strom erzeugt. Bis zum Ende der Jahrtausends stieg der Anteil an Ökostrom relativ stetig auf etwas weniger als 40.000 Gigawattstunden.
Ab dem Jahre 2000 bis in die heutige Zeit ist der Anteil an Ökostrom etwas schneller angestiegen und es werden fast 80.000 Gigawattstunden an Ökostrom erzeugt. Dies entspricht rund 14% des kompletten Strombedarfes Deutschlands.
Um einen kleinen Einblick zu vermitteln, welche Formen der Stromerzeugung welche Vor- und Nachteile bieten, sollen in den folgenden Abschnitten dieses Bereiches die in Deutschland relevanten Formen der Stromerzeugung einmal gegenübergestellt werden.
So finden Sie auf den folgenden Seiten Informationen, wie Strom über konventionelle Methoden, also Kernkraftwerke und Kohlkraftwerke, erzeugt wird und wie elektrischer Strom aus regenerativen Energiequellen erzeugt wird. Hierbei werden jeweils auch die wichtigsten Vor- und Nachteile der jeweiligen Methoden zur Stromerzeugung angesprochen.
Zudem finden Sie im letzten Punkt dieses Bereiches noch eine Darstellung, wie man als Stromkunde Einfluß auf die energiepolitische Entwicklung in Deutschland nehmen kann.
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